Festivalbericht: Rock im Sadtpark

Rock im Stadtpark am letzten Wochenende war Mega (Achtung Insider). Es war kein klassisches Festival wie man es kennt. Die meisten Besucher kamen aus Magdeburg und Umgebung und so viel der Campinplatz eher klein aus. Das Festival war aber durch die Leute und die Bands am Samstag trotzdem sehr gelungen.

Leider haben wir Itchy Poopzkid  am Freitag verpasst. Wir waren aber noch pünktlich genug dort um die danach spielende, echt beschissene, ABBA-Cover-Band „Abba da capo“ zu sehen. Die Band hatte Nichtmal einen Schlagzeuger sondern nur einen Drumcomputer. ABBA muss oder darf man einfach nicht covern! Als danach eine noch schlechte Partyband, bei der ein Stilbruch den nächste jagte (auf Ramstein folgte Wolle Petry), anfing, verloren wir komplett das Interesse. Wir verbrachten unseren Zeit lieber mit Bier trinken, Fußball spielen und dekorativen Menschenhaufen erstellen. Nach dieser eher eintäuschenden Veranstaltung wurden Thilo, Daniel und ich noch von Jojo in die Feuerwache entführt. Dort war „Blue Lines„, eine einmal im Monat stattfindende von DJ Bugs ins Leben gerufenen Partyreihe. Wir trafen viele nette und auch nicht so nette Menschen. Zu den netten gehören u. a. die Organisatoren von Rocken-im-Mai-Festival die unserer Band vorschlugen doch nächstes Jahr bei ihrem Bandcontest teilzunehmen oder der Rastafari der mit Thilo auf dem Sofa kuschelte. Zu den nicht so netten gehört der Kerl der uns auf der Straße angepöbelt hat, wenn Daniel und ich nicht die Straßenseite gewechselt hätten wäre das bestimmt böse ausgegangen. Über die Feuerwache gibt es eigentlich nur noch zu erzählen das es Astra zu trinken gab und wir ziemlich bescheuert getanzt haben. Ich glaube wir waren um kurz nach 5 Uhr Morgens wieder bei Sebastian.

In den Samstag sind wir mit Mettbrötchen und Playstation spielen gestartet. Gegen Mittag haben wir uns wieder auf den Weg zum Festivalgelände gemacht, wir legten noch einen Zwischenstop bei der wahrscheinlich besten Dönerbude der Welt ein und kamen schließlich gegen 16 Uhr an. Ich weiß auch nicht wo die Zeit geblieben ist wir haben wohl ziemlich getrödelt. Im Stadtpark angekommen haben wir uns noch ein bisschen ins Graß gesetzt, das schöne Wetter genossen und aus der ferne den Freischwingern gelauscht. Eine super Band. Hat mich ein bisschen an SPN-X erinnert. 5Bugs die danach spielten waren sehr genial. In dem Moment als sie anfingen zu spielen bereute ich, dass ich den Tag zuvor so lange in der Disco gewesen bin. Ich wäre so gerne nach vorne gelaufen um zu pogen und rumm zu zappeln, naja nächstes mal.

Danach folgte eine Durstsrecke mit eher mäßigen Bands. Die Hamburger Montreal konnten nur mit ihrer neuen Singel „Endlich wieder Discozeit“ und dem Lied über ihren Schlagzeuger „Max Power“ überzeugen. Danach spielten Bosse auf der Hauptbühne. Während ihres Konzertes wurde ein Heiratsantrag gemacht. Ich persönlich fand aber nur ein Lied von ihnen wirklich gut. Der Schlagzeuger schien ein bisschen übermotiviert. Er tobte richtig am Schlagzeug, was aber zu den eher ruhigen Lieder von Bosse nicht so wirklich passt. Er schmiss auch auch promt sein Mikrofon um worauf er es vor Wut quer über die Bühne schmetterte.

Die zum mitmachen animierenden Songschreiber von „Monsters of Liedermaching“ waren toll. Es hat echt Spaß gemacht bei ihren Aktionen mitzumachen. Ich überlege echt zum Altstadtfest nach Goslar zu fahren um sie nochmal zu sehen.  „Es muss nicht immer Ficken sein – Und das hat nen‘ Grund – Nimm ihn in den Mund“. Man muss sie einfach Live erleben.

Als letztes spielten Madsen. Sie hatten ihren Ersatz-Gitarristen und eine Keyboardspielerin dabei. Die angekündigte Pyroshow bestand lediglich aus Flammen die hinter der Band ab und zu aufloderten (glaube beim Hurricane war das ähnlich). Meiner Meinung nach hatte es die Bezeichnung „Pyroshow“ nicht verdient. Das Set von Madsen bestand sowohl aus alten und neuen Songs. Zu meiner besonderen Freude haben sie eins meiner Lieblingslieder „Where is my mind“ von den Pixies, sehr gelungen, gecovert. Als letzte Zugabe spielten sie, ihr wie ich finde bestes Lied „Nachtbaden“ So kamen wir auch noch ein bisschen zum pogen.

Nach einem durch Umwegen geprägten Heimweg guckten wir noch bei einem Glas 43 mit Mich „Willkommen bei den Sch’tis“. Ein schöner Abschluss für ein tolles Wochenende. Danke an alle die dabei waren, das Rock im Stadtpark Team und Sebastian für den Schlafplatz!

Wieder ist Montag und ein neues Video ist oben! Heute „The Hold Steady“. Sie sind eine US-amerikanische Indie-Rockband aus New York und sind bei Warner unter Vertrag.

4 Gedanken zu „Festivalbericht: Rock im Sadtpark

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