Gedanklicher Müll: Flucht

Ein Mann schaute in der Gegend umher. Alles war hektisch, niemand blieb stehe. Menschen liefen ihn um, meckerten ihn an, dass er im Wege stehe. Er brauchte einen Ausweg. Einen Ort, an dem die Ruhe regiert, an dem niemand sagt: „Schnell, schnell, schnell schnell!“. In der Ferne sah er den Berg mit seinem einsamen Turm darauf. Der Mann dachte, dass der Turm in diesem Moment genau das Richtige sei.

Als er nach einem anstrengendem Aufstieg auf der Turmspitze angekommen war, fühlte er eine seltsame ihm völlig neue Ruhe. Es übermannte ihn regelrecht.

Außer ihm waren noch ein Junge und ein Mädchen auf dem Turm. Beide sahen ausgemergelt aus, gar Verwahrlost.

Aber sie hatten ein Lächeln auf dem Gesicht. Es war seltsam erfüllt von Glück, Liebe und und Hoffnung. Hoffnung, dass es irgendwo vielleicht einen besseren Ort gibt.

Sie stürzen sich zu dritt von der Spitze, in der Hoffnung, diesen Ort zu finden…

Dieser Text besteht zu 100% aus Metaphern.

~2007

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